http://www.miami.com/mld/miamiherald/news/special_packages/5min/15965767.htm

 

 

9.November 2006

Chavez nennt Bush einen Führer mit "genoziden Zielen."

Der Präsident von Venezuela setzt seine Kritik an Präsident Bush fort, nachdem die pro-Chavez Nationalversammlung erklärte, dass die Anschläge des 11.September "selbst inszeniert wurden."

Als Venezuelas linksgerichteter Präsident in seiner UN Rede im September den US-Präsidenten "den Teufel" nannte, dachten viele , das sei der vorläufige Höhepunkt seiner "antiimperialistischen" Rhetorik.

Aber neue Abgründe haben sich seither aufgetan, Die Regierung von Venezuela, wenn man nach kürzlichen Ereignissen urteilen kann, bezeichnet Bush offiziell als einen genoziden Nazi, der den 11.September inszeniert hat. Terrorattacken um Agressionen gegen andere Nationen zu rechtfertigen.

In einer Rede am Dienstag (7.11.2006), kritisierte Chavez die Entscheidung des irakischen Gerichtshofes, den ehemaligen Diktator Saddam Hussein zum Tode zu verurteilen. "Wenn Strafe sein muss," sagte Chavez, "der erste, der die strengste Strafe zu bekommen hätte, die diese Welt zu erteilen hat, sollte der Präsident der USA sein, wenn wir über genozide Präsidenten sprechen."

Resolution zum 11.September

Seine Äusserungen, die sehr typisch für seine letzten Attacken auf Bush waren, kamen kurz nach der Veröffentlichung einer Resolution der gesetzgebenden Nationalversammlung , die die Angriffe des 11.September als "selbst inszeniert" bezeichnet hatte und nach einer Ausstellung im Gebäude des Aussenministeriums in der Bush als Nazi Sturmtruppenkämpfer porträtiert wurde.

Die Resolution, die Mitte Oktober in einem offiziellen Regierungsblatt veröffentlich wurde, kritisiert hauptsächlich Washingtons Entscheidung, eine Mauer entlang der mexikanischen Grenze zu bauen, um illegale Einwanderer abzuwehren.

Aber im 4.Abschnitt, ruft die Resolution den US Kongress auf "die Regierung von Präsident Bush aufzuforden, die selbst inszenierten Attacken auf das World Trade Center und auf die Opfer zu erklären, sowie das vermeintliche Flugzeug, welches in das Pentagon stürzte und die Verbindungen zwischen der Bin Laden Familie und der Bush Familie.

Die Resolution, die vom stellvertretenen Vorsitzenden der Kommission für Aussenpolitik, Carlos Escarrá entworfen wurde, wurde ohne Gegenstimmen von der 167 köpfigen Nationalversammlung angenommen, deren Mitglieder nach einem Wahlboykott der Opposition im vergangenem Dezember derzeit alle Chavez Anhänger sind.

Sowohl Chavez als auch Aussenminister Nicolás Maduro haben in der vergangenen Zeit mehrfach auf Verdachtsmomente hingewiesen, dass die Attacken des 11.September von der Bush Administration geplant wurden, und haben eine Untersuchung gefordert.

Aber dies scheint das erste Mal zu sein, dass der Ausdruck " selbst zugefügter Anschlag" gebraucht wurde ohne Qualifikation.

Danach gefragt, wie die Versammlung zu diesem Entschluss gekommen sei, sagte Escarrá, dass " Indizien und Zeugenaussagen" in den USA bekanntgeworden seien, die bedeuteten dass es "für den Rest der Welt klar sei," dass der 11. September keine Attacke der al Qaeda gewesen sei.

Ungefähr zu dem Zeitpunkt, als die Abgeordneten die Resolution verabschiedeten, wurde eine Ausstellung mit dem Titel "Wahrheiten des Empires" im Foyer des Aussenministeriums präsentiert. Diese beinhaltete eine Fotomontage, in der Bush in einer Uniform der deutschen SS dargestellt wurde.

Die Austellung wurde beendet, nachdem der Reporter einer US-Zeitung gebeten hatte, Fotos machen zu dürfen. Ein US-Diplomat, der um Anonymität bat, weil er keine offizielle Äusserungen machen könne sagte, die Ausstellung sei "eine Beleidigung der 400.000 Amerikaner, die im 2.Weltkrieg gegen die Nazis gekämpft hätten."

Escarrá sagte der Vergleich sei in der Tat als unfair zu betrachten -- aber gegenüber Hitler und nicht gegenüber Bush. "Hitler sei wie ein Baby im Arm verglichen mit Bush, führte er aus. Er fügte hinzu, genauso wie Hitler hätte auch Bush "einen Ausrottungsplan."

"Starke" Differenzen

US-Botschafter William Brownfield sagte in der letzten Woche einem Radiosender gegenüber, dass die Differenzen zwischen den beiden Regierungen "stark, weit und tief " seien und hielt es für unwahrscheinlich, dass sie einfach verschwänden.

Dies ist ein Standpunkt der von Escarrá geteilt wird, welcher dem Miami Herald gegenüber erklärte, dass Bush " die altmodischte und radikalste Form des Kapitalismus verteidige " und fügte hinzu, dass es der ganzen Welt klar sei, dass das US-"Empire" im Niedergang begriffen sei.

Chavez besteht darauf, dass bei den Präsidentsschaftwahlen am 3. Dezember Bush sein wahrer Gegner sei, und nicht sein Herausforderer der Opposition Manuel Rosales. Die Opposition, so argumentiert er, das seien lediglich Marionetten der USA.

Er hat ebenfalls oft behauptet, dass Washington Pläne habe, in Venezuela einzumaschieren, ihn zu ermorden und eine Regierung zu installieren, die in Übereinstimmung mit den Interessen der USA stünde.

Washington hat die Behauptungen als Fabrikationen bezeichnet.

 

 

 

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VENEZUELA

 

Chávez attacks Bush as a 'genocidal' leader

Venezuela's president continued his criticism of President Bush after the pro-Chávez legislature declared that the 9/11 attacks were `self-inflicted.'

BY PHIL GUNSON
Special to The Miami Herald

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